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Zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden bedeutet bereits, dass man sich von vielen Mitbewerbern abgehoben hat. Nun gilt es, beim Termin einen guten Eindruck zu machen und den Personaler von sich zu überzeugen. Hierbei kann vieles gut, aber auch schieflaufen, weswegen man sich ausreichend vorbereiten sollte.

Das gilt nicht nur für das, was man verbal vermitteln möchte. Auch Kriterien wie Kleidungswahl, Körperhaltung und Verlässlichkeit tragen zum Gesamteindruck bei. Wer nicht in Fettnäpfchen treten will, sollte die folgenden sieben Fehler unbedingt vermeiden.

1. Unpünktlichkeit

Nicht rechtzeitig zum Gespräch zu erscheinen ist ein absolutes No-Go und kann einen Bewerber jegliche Chancen auf die Stelle kosten, da man sich schon im Vorfeld als unzuverlässig erweist. Insbesondere dann, wenn man den Personaler beziehungsweise potenziellen Arbeitgeber nicht über sein Zuspätkommen informiert.

Besser ist es, genügend Zeit für den Weg einzuplanen – egal ob man mit der Bahn, dem Auto oder dem Rad kommt. Denn es kann immer ein Stau oder eine Verspätung der Bahn dazwischenkommen. Wenn man sich dennoch verspätet, sollte man umgehend im Unternehmen anrufen und den Personaler oder die Sekretärin informieren.

 2. Smartphone benutzen

Laut einer Umfrage des Portals Career-Builder stört es 77 Prozent der Arbeitgeber, wenn Kandidaten während des Vorstellungsgesprächs ihr Smartphone benutzen und gar Anrufe annehmen. Dies kommt häufiger vor als man meinen könnte. Allerdings sollte man das Benutzen des Smartphones nicht nur unterlassen, sondern das Gerät komplett ausschalten.

3. Unhöfliches Verhalten

Auch auf das Rauchen einer Zigarette direkt vor dem Gespräch sollte man aufgrund des Geruchs verzichten. Dasselbe gilt für Kaugummikauen während des Gesprächs, Gähnen oder den anderen nicht ausreden zu lassen. Ebenso sind Arroganz und Aggressionen fehl am Platz. Wer sich unsicher ist, kann sich zuvor mit den gängigen Benimmregeln vertraut machen.

 4. Falsche Kleidung

Das äußere Erscheinungsbild vermittelt einen ersten Eindruck, weswegen man sich zuvor mit seinem Outfit für den Tag beschäftigen sollte. Morgens spontan anzuziehen, was man im Schrank findet, ist in der Regel nicht angezeigt. Die Kleidung sollte dem Dresscode der jeweiligen Branche entsprechen, sauber und knitterfrei sein. Man sollte es sich am Abend vorher zurechtlegen und auch sicherstellen, dass die Schuhe geputzt sind. Im Zweifelsfall gilt, sich lieber zu schick als zu casual anzuziehen.

5. Negative Körpersprache

Nicht nur im Gespräch selbst gibt man Informationen von sich preis, sondern vor allem auch über die Körpersprache. Auf diese gilt es daher besonders zu achten: Zu entspannt ist genauso ungünstig wie zu ablehnend. So sollte man sich nicht im Stuhl zurücklehnen und die Füße von sich strecken, auch eine abweisende Verschränkung der Arme und Beine ist zu vermeiden.

Die Körpersprache lässt sich allerdings im Vorfeld üben. Hierzu setzt man sich gerade auf einen Stuhl und legt die Hände auf den Tisch. Auch kann man die Körpersprache seines Gegenübers spiegeln. Dies geschieht in der Regel unbewusst, wenn sich zwei Menschen gut verstehen und wird daher positiv aufgenommen.

 6. Unpräzise Antworten

Auf bestimmte Fragen – wie beispielsweise diejenige nach den eigenen Schwächen – kann man sich vorbereiten. Dasselbe gilt für die Frage, weswegen man sich bewirbt beziehungsweise die Stelle wechseln will. Wer zu vage antwortet, macht den Eindruck, unvorbereitet zu sein. Auch sollte man stets bei der Wahrheit bleiben und nicht mit Lügen oder Beschönigungen antworten, generell sollten die Antworten zu den Angaben im Lebenslauf passen. Bei Fragen nach früheren Projekten oder bestimmten Stationen im Lebenslauf sollte man nicht stammelnd antworten. Wer Brüche oder Lücken in seiner Laufbahn aufweist, sollte sich im Vorfeld überzeugende Erklärungen hierfür überlegen.

 7. Unvorbereitet sein

 Einen unvorbereiteten Eindruck macht auch, wer sich zu wenig mit dem Unternehmen oder der Stelle auskennt, für die er sich bewirbt. Mancher Bewerber fragt während des Bewerbungsgesprächs gar nach dem Unternehmensnamen – ein absolutes No-Go. Auch den Namen des Gesprächspartners samt der korrekten Aussprache sollte man sich zuvor merken.

Nicht immer ist außerdem die Stelle eindeutig ausgeschrieben – in einem solchen Fall sollte man sich ebenfalls zuvor beim Unternehmen informieren, um welche Stelle es genau geht. Wer dies tut und auch über ausreichende Informationen über das Unternehmen verfügt, kann außerdem besser nachfragen. Denn wer überhaupt keine Fragen zum potenziellen Job hat, wirkt desinteressiert und unvorbereitet.

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