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Noch vor einigen Jahren war die Sache klar: Wer sich auf einen ausgeschriebenen Job bewirbt, muss seinen Unterlagen auch ein Passfoto von sich selbst beilegen. Mittlerweile ist diese Anforderung allerdings optional: Dank des Antidiskriminierungsgesetzes ist es für Bewerber grundsätzlich nicht mehr verpflichtend, ihre Bewerbung mit einem Foto zu versehen. So soll sichergestellt werden, dass alle Menschen absolut chancengleich behandelt und nicht etwa wegen Alter, Herkunft oder Erscheinungsbild diskriminiert oder benachteiligt werden.

Trotzdem bevorzugen immer noch viele Arbeitgeber ein Foto, das der Bewerbung beiliegt, um sich einen besseren Eindruck von den Bewerbern machen zu können. Oft wollen Personalleiter die biografischen Angaben eines ausführlichen Lebenslaufes mit einem Gesicht verbinden. Ein nachvollziehbarer Wunsch, der gerade für Bewerber allerdings viele Tücken bereithält: Schon die falsche Beleuchtung, ein unnatürliches Grinsen oder unangemessene Kleidung auf dem Foto können die Chancen auf einen eigentlich sicheren Job – leider –  zunichtemachen. Deswegen gibt es einige Dinge zu beachten, wenn sich Bewerber dazu entscheiden, der eigenen Bewerbung freiwillig ein Passfoto beizulegen.

Das Passfoto in der Bewerbung kann ein Vorteil sein

Wie schon gesagt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Foto bleibt besser im Gedächtnis als ein langer, nüchterner Lebenslauf. Gleichzeitig begibt man sich mit dieser Grundhaltung auf dünnes Eis, denn letztendlich sollte die fachliche Eignung und nicht etwa das äußere Erscheinungsbild oder Auftreten über die Zusage entscheiden. Deswegen empfehlen Experten, grundlegende Anforderungen an das Passfoto zu erfüllen, sich aber darüber hinaus nicht zu viele Gedanken, um das Bild-Anhängsel zu machen. Denn wenn ein Arbeitgeber so strikt nach Aussehen geht, kann er kein guter Arbeitgeber sein.

Dabei kann ein Passfoto grundsätzlich durchaus einen Vorteil für den Bewerber gewähren, wenn grundlegende Dinge beachtet werden: Ordentliche Kleidung, ein offenes Lächeln, natürliche Ausstrahlung – das sind die Feinheiten, die ein Bild sympathisch machen und dafür sorgen, dass ein Bewerber in Erinnerung bleibt. Übrigens: Es empfiehlt sich durchaus, eine Schwarz-Weiß-Fotografie statt ein teures Farbbild anzuhängen, denn oft werden die Bewerbungsunterlagen ohnehin ausgedruckt und dann auf dem Schreibtisch gesichtet.

Was macht ein gutes Bewerbungsfoto aus?

Es gar nicht so schwer, ein gutes Bewerbungsfoto zu schießen. Für den Bewerber ist es dabei wichtig, sich im Vorfeld zu überlegen, auf welchen Job er sich da eigentlich bewirbt – und wie er die Aufgaben seines Wunschberufs in seinem Äußeren aufgreifen kann. Heißt: Für eine seriöse Firma empfiehlt sich ein Foto im Anzug oder sonstiger formeller Kleidung, ein Kreativbetrieb verlangt dagegen eher lockere, unkomplizierte Kleidung.

Daneben sind ein gepflegtes Äußeres, ein offenes und sympathisches Auftreten, eine gute Ausleuchtung und eine gewisse Selbstsicherheit durchaus hilfreich, um aus der Bewerbermasse hervorzustechen und positiv aufzufallen.

Allerdings sind viele dieser Punkte leichter gesagt als umgesetzt – und genau deswegen empfiehlt es sich, die Bewerbungsfotos professionell anfertigen zu lassen, statt in Eigenregie Bilder mit dem Handy oder im U-Bahn-Automaten aufzunehmen. Ein guter Fotograf kann so das Maximum aus dem Passfoto herausholen und ein Bild anfertigen, das dem Bewerber auch wirklich gerecht wird.

Wie finde ich den passenden Fotografen?

Die Suche nach einem geeigneten Fotografen ist nicht ganz so einfach. Vor allem in größeren Städten ist die Auswahl an Menschen gigantisch, die ihre Dienste für ein Passbild anbieten. Gerade deswegen muss der Bewerber im Vorfeld ganz genau recherchieren, auf welchen Fotografen er sich eigentlich einlässt.

Grundsätzlich empfiehlt es sich daher, im Vorfeld das Portfolio der möglichen Fotografen durchzugehen: Hat er oder sie bereits Erfahrung mit Porträt-Fotografie gesammelt? Sind die Bilder qualitativ hochwertig? Ist die Ausleuchtung der Bilder gut? Gefällt der individuelle Stil des Fotografen?

Können diese Fragen mit einem großen „Ja!“ beantwortet werden, spricht nichts gegen einen Termin. Auch beim ersten Kennenlernen verraten einige Hinweise, ob hier ein Profi am Werk ist oder nicht. Gerade bei Bewerbungsfotos, die für den ersten Eindruck so wichtig sind, fragen gute Fotografen nach der Art des Unternehmens, auf das man sich bewerben möchte, vielleicht sogar nach der ungefähren Position. Diese Fragen haben nichts mit unangemessener Neugier zu tun, sondern helfen dem Fotografen im Idealfall, die richtige Lichtstimmung, Ausleuchtung und ein passendes Hintergrundmotiv für das Foto zu wählen.

Und auch eine gemeinsame Absprache des Outfits oder Make-ups für das Foto sind bei einem guten Fotografen nicht ungewöhnlich. Wenn er oder sie dann noch darum bemüht ist, dem Bewerber das Lampenfieber vor der Kamera zu nehmen, dann wurde bei der Wahl des Fotografen wirklich alles richtig gemacht.

Wichtig übrigens – und was gerne vergessen wird: Die Kunden sollten sich nicht nur Abzüge, sondern auch eine hochauflösende digitale Version des Fotos zuschicken lassen. Darüber hinaus empfiehlt es sich außerdem, schriftlich die uneingeschränkten Bildrechte zur Veröffentlichung beim Fotografen einzuholen. So können sie die Bilder später nicht nur ihrer Bewerbung beilegen, sondern auch als Profilbilder ihrer Online-Profile auswählen.

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