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Den letzten Weg mit Blumen zu verschönern, hat Tradition. „Mit Blumen drücken wir Mitgefühl, Trost und Verbundenheit aus“, sagt Martin Gohde von der Friedhofsgärtnerei Adrian. Zu den klassischen Elementen bei einer Trauerfeier gehören Sarggesteck oder Urnenschmuck sowie Trauerkränze oder -Gestecke, klassisch gebunden oder als Herz, Kreuz oder Schmetterling.

Bei der Beerdigung werden in der Regel kleine Sträuße und lose Blumen auf den Sarg geworfen. „Auf diese Weise können die Hinterbliebenen Abschied nehmen und dem Verstobenen noch etwas Persönliches mitgeben“, so der Gärtnermeister. Er empfiehlt, Blumen nicht nur nach allgemeiner Symbolik auszusuchen: „Nehmen Sie Pflanzen, die Sie mit dem Verstorbenen verbinden. Lassen Sie Ihr Herz sprechen.“

 

  • Calla
    Die Calla gehört seit jeher zu den klassischen Totenblumen. „Sie steht für Unsterblichkeit, Schönheit und Anerkennung“, sagt Martin Gohde. Mit ihrem hohen, elegant geformten Blütenkelch wirken die Zantedeschien, auch Calla, Kalla oder selten Calla-Lilien genannt, sehr edel und verleihen Urnenschmuck sowie Gestecken und Gebinden etwas Erhabenes. Vor allem wenn man sie mit Rosen kombiniert. Auch für einen Strauß, den die Hinterbliebenen bei der Bestattung auf den Sarg werfen, kann man sie verwenden. Die Calla gibt es in verschiedenen Farben. „Bei Beerdigungen wird sie jedoch meist in Weiß verwendet – als Zeichen der Trauer“, erklärt der Gärtnermeister.

  • Gerbera
    Die Gerbera gehört zu den Blumen, die bei Bestattungen und Trauerfeiern mit am häufigsten zu finden sind. Sie eignet sich für Trauerkränze, Gestecke und Gebinde – besonders in Verbindung mit Rosen und Lilien. Die Farbe wird entsprechend abgestimmt, meist sind die Korbblütler orange, weiß oder rot. „Gerbera bringen Ruhe in ein Gesteck und sind lange haltbar“, sagt Gärtnermeister Gohde. Eine konkrete Symbolik besitzt die Blume in der Trauerfloristik aber (noch) nicht. Sie wird unter anderem mit Hoffnung und inniger Liebe in Verbindung gebracht.

  • Lilie
    Die Lilie gehört zu den klassischen Trauerblumen, hat aber unterschiedliche Bedeutungen. So kann sie für Vergänglichkeit und Tod stehen, aber auch für Hoffnung und Zuneigung. Anders als die Rose werde die Lilie in diesem Zusammenhang jedoch als relativ neutral wahrgenommen, sagt Martin Gohde. „Lilien können durchaus für die Beerdigung von Freunden, Kollegen oder Nachbarn gewählt werden.“ In klassischem Weiß und in Kombination mit Schleierkraut, Rose oder Gerbera eignet sie sich für Grabgestecke und Kränze, kann aber auch als einzelne Blume auf den Sarg geworfen werden.

  • Nelke
    Die Nelke steht traditionell für Freundschaft und gehört zu den klassischen Totenblumen. Sie wird in der Regel von Hinterbliebenen verwendet, die den Verstorbenen näher gekannt haben. In Gestecken, Gebinden und Sträußen lässt sie sich mit Gerbera und Rosen kombinieren und hält recht lange. Gärtnermeister Gohde empfiehlt jedoch, auf die Farbe zu achten: So können weiße Nelken für Hoffnung und Treue stehen, rosafarbene und rote hingegen für Freundschaft und Liebe. Cremefarbene oder grüne Nelken gelten hingegen als neutral.

  • Orchidee
    „Wie die Calla ist auch die Orchidee eine Blume für besondere Anlässe“, sagt Gärtnermeister Gohde. Symbolisch steht die Orchidee für Schönheit, aber auch Freundschaft, Respekt und Bewunderung. Sie eignet sich daher als Trauerblume, wenn man mit dem Verstorbenen befreundet war, hält sich allerdings nicht allzu lange frisch. Weiße Orchideen lassen sich mit roten Rosen im Sargschmuck, Trauerkranz oder Grabgesteck kombinieren. Sie kann bei der Beisetzung aber auch als einzelne Blume auf den Sarg geworfen werden.

  • Rose
    Die Rose zählt zu den Blumen, die in der Trauerfloristik derzeit wohl am meisten verwendet wird. „Rote und rosafarbene Rosen stehen für Leidenschaft und Liebe, sie sind der engsten Familie vorbehalten“, sagt Gärtnermeister Gohde. Weiße Rosen hingegen stehen für Trauer und Vergänglichkeit. Gelbe Rosen gelten als ein Symbol der Freundschaft. Die Blumen lassen sie sich für Trauerkränze, Sarg- und Urnenschmuck sowie Gestecke verwenden. Einzeln oder als Strauß können Hinterbliebene sie als Beigabe ins Grab werfen oder die Blütenblätter verstreuen.

  • Vergissmeinnicht
    Seine Symbolik trägt das Vergissmeinnicht schon im Namen. Es steht für Treue und Erinnerung. Laut Gärtnermeister Gohde können Freunde, Nachbarn, aber auch die Familie mit dieser Blume auf dem Friedhof Abschied nehmen. Die Pflanzen mit den filigranen, meist blauen Blüten können Hinterbliebene als Strauß auf den Sarg werfen. Ansonsten verwelkt die Schnittblume rasch. Gohde empfiehlt daher ein Gesteck oder einen Trauerkranz, der nach der Beerdigung auf den Grabhügel gepflanzt wird und mehrere Wochen lang hält.

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