Steht bei Freunden und Familienmitgliedern Nachwuchs an, scheinen die Möglichkeiten zum Schenken endlos. Schließlich werden die unterschiedlichsten Dinge benötigt – vom Strampler über Spielzeug bis hin zum Kinderwagen. Doch längst nicht alle Geschenke sind wirklich sinnvoll. Darüber hinaus sollte man sich mit den Eltern absprechen, was sie sich wünschen und vermeiden, dass man dasselbe schenkt wie alle anderen. Denn zehn Strampler in derselben Größe sind auf Dauer nicht sinnvoll, das Baby wächst aus ihnen heraus, noch bevor es alle tragen konnte. Also welche Geschenke eignen nun zur Geburt?

Generell mögen Spielsachen und praktische Utensilien für das Baby die naheliegenden Geschenke sein, allerdings gibt es noch viele andere Ideen. Und auch bei den Geschenken für das eigene Baby sollte man sich zuvor einige Gedanken machen. Hilfreich ist es, wenn Eltern eine für alle zugängliche Wunschliste angelegen.

Geschenke zur Geburt sollten am besten mit den werdenden Eltern abgesprochen werden.

Erstausstattung: Wer schenkt was?

Insbesondere bei der Erstausstattung sollte man sich eng mit den Eltern absprechen, denn oftmals haben diese viele Artikel bereits besorgt oder möchten sie selbst aussuchen.

Darüber hinaus ist es für einige Geschenke ratsam, darüber Bescheid zu wissen, ob beispielsweise überhaupt gestillt wird oder Windeln benutzt werden sollen. Ansonsten kann man schnell ins Fettnäpfchen treten.

Sind diese Punkte geklärt, kann man zum Beispiel eine Windeltorte schenken, denn Artikel, die ständig nachgekauft werden müssen gehen oftmals sehr ins Geld und eignen sich daher definitiv zum Schenken.

Bei der Windeltorte werden Windeln, wie der Name schon vermuten lässt, tortenartig angeordnet, wobei zuvor andere, nützliche kleine Geschenke in den Windeln verpackt werden können, wie beispielsweise Söckchen, Schnuller oder kleine Helfer, wie Heilwolle oder Massageöl. Bei der Dekoration und Verzierung der „Torte“ sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Nachhaltige Geschenke zur Geburt: Kleidung, Spielzeug und Alltagsgegenstände

Dankbar sind Eltern, wenn man bei seinen Geschenken langfristig denkt. Will man beispielsweise unbedingt Kleidung schenken und vermeiden, dasselbe zu schenken wie viele andere, kann man Strampler und andere Kleidungsstücke in einer größeren Größe kaufen, die später zum Einsatz kommen. In diesem Fall sollte man unbedingt die Jahreszeit mitbedenken, die dann herrschen wird. Wenn das Kind im Winter ein Jahr alt wird, bringt es wenig, wenn es dann viele Sommersachen in der jeweiligen Größe hat.

Aber nicht nur Kleidung in unterschiedlichen Größen sind nachhaltige Geschenke. Dasselbe gilt beispielsweise auch für Gegenstände und Spielzeug, mit denen das Kind erst später etwas anfangen kann. So kann man zur Geburt bereits Babygeschirr oder Greifbücher schenken.

Bei allen Geschenken gilt, dass persönlich natürlich immer noch am schönsten ist: Wer ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, kann Deckchen oder Lätzchen selbst stricken, beziehungsweise Holzspielzeug oder gar einen Holzsitz selbst herstellen. Eine Alternative sind gekaufte Artikel, die mit Namensbestickungen und -aufdrucken personalisiert werden können.

Auch Kleidung ist ein sinnvolles Geschenk zur Geburt.

Persönlich und günstig: Selbstgemachtes

Wer nur ein niedriges Budget zur Verfügung hat, der jungen Familie aber trotzdem eine Freude machen und sie unterstützen will, hat viele Möglichkeiten für Selbstgebasteltes. Beispielsweise ist eine Box, in der Erinnerungsstücke aufbewahrt werden können, ein schöner Begleiter auch für die späteren Jahre. Hier können die ersten Schuhe, Namensschilder oder Ultraschallbilder aufbewahrt werden. Die Box kann beispielsweise ein Schuhkarton sein, der individuell gestaltet wurde.

Darüber hinaus kann man Umschläge für Untersuchungshefte und Mobiles selbst gestalten oder Schnullerketten herstellen. Auch Geschenkgutscheine lassen sich gut selbst machen und können auch zu späteren Zeitpunkten sehr nützlich werden – je nachdem, wofür der Gutschein stehen soll.

Nicht vergessen: Geschenke für Eltern und Geschwister

Obwohl sich natürlich alles um das Baby dreht, sollten bei der Geschenkauswahl nicht die Eltern vergessen werden, denn für sie bricht eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit an. Nicht-materielle Gutscheine, die Zeit und Erholung schenken, sind daher wertvoller als manches Wertgeschenk. Beispielsweise können Gutscheine zum Babysitten, Putzen oder Kochen und Wellness verschenkt werden – alles, was den Eltern den Alltag erleichtern könnte, ist möglich.

Dasselbe gilt auch für Essensgeschenke: Es ist so naheliegend, dass man kaum daran denkt, aber mitgebrachte Speisen, gern auch zum Einfrieren, sind eine erhebliche Erleichterung für die Eltern. Denn selbst die alltäglichsten Tätigkeiten wie Einkaufen und Kochen können mit einem Neugeborenen zu einer Herausforderung werden.

Zu guter Letzt eignen sich auch viele Ratgeberbücher als Geschenk für die Eltern – davon profitieren sowohl sie als auch die Kinder. Sinnvoll ist es, weniger Erziehungsratgeber zu schenken, sondern vielmehr Bücher, die helfen Babys zu verstehen und vielleicht auch den einen oder anderen Rat zur Beziehung mit Kind oder zum Alltag der Eltern bereithalten.

Wenn es bereits ältere Kinder gibt, sollten diese auch mit einer Kleinigkeit bedacht werden, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen.

Größere und teurere Geschenke

Finanziell kann man die Familie entlasten, indem man sich in einer Gruppe zusammentut und gemeinsam größere Geschenke zur Geburt besorgt, wie beispielsweise einen Kinderwagen, Tragekorb oder einen Babystuhl. Sogar größere Kühlschränke sind in diesem Zusammenhang schon genannt worden. Auch hier gilt wieder: Was die Eltern wirklich brauchen, erfährt man am besten, wenn man sich bei ihnen erkundigt.

Wer nicht bis zu Geburt warten möchte und der werdenden Mama oder den werdenden Eltern schon zuvor eine Freude bereiten möchte, kann dies auch mit einem Online Geburtsvorbereitungskurs tun. Dieser bereitet ideal auf die Geburt und die Zeit mit dem Neugeborenen vor und nimmt die Ängste der Schwangeren.

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