Rente mit 60: Früher in Rente gehen und das Leben nochmal so richtig genießen, ohne tägliches Arbeiten – das ist der Wunsch vieler Arbeitnehmer. Doch geht das so einfach? Immerhin entsteht dabei eine immense Versorgungslücke – diese entsteht ja voraussichtlich sogar auch dann, wenn man als Arbeitnehmer ganz normal bis 67 arbeitet. Es gilt also bei der Rente mit 60 erst recht, das Rentenniveau zu sichern. Wie man 3 Jahre bis zur Rente überbrücken kann, fassen wir euch zusammen.

Die wichtigsten Fragen im Überblick

  • Früher in Rente – ein unerfüllter Traum?
  • Wer kann sich eine Rente mit 60 Jahren leisten?
  • Rentenlücke – wie sorge ich vor?
  • Wie viel vom letzten Nettoeinkommen sollte das Ziel sein?
  • Rente mit 60: Spar-Beispiele für die Frührente

Früher in Rente – ein unerfüllter Traum?

Laut Umfragen würden die meisten der jetzigen Arbeitnehmer es sich wünschen, zwischen 55 und 64 Jahren in die Rente zu gehen. Ohne Abstriche, da sollte sich allerdings jeder darüber im Klaren sein, ist das kaum möglich. Es sollten also unbedingt Ersparnisse oder andere Vermögen da sein, um die finanzielle Lücke zu schließen. Wer also früher in Rente gehen will, muss privat planen und vorsorgen. Doch wie kann man 3 oder 5 Jahre bis zur Rente überbrücken?

In Rente mit 60 Jahren? Das ist möglich. Wie erklären dir, wie.

Wer kann sich eine Rente mit 60 Jahren leisten?

Wie viel Rente bekomme ich später einmal, fragst du dich? Wer als gesunder Mensch ganz regulär in die Rentenkasse einbezahlt hat, der geht, wenn er schon mit 60 Jahren die Rente antritt, zuerst einmal leer aus. Für die allermeisten Menschen ist es also nicht möglich, ohne private Vorsorge bzw. ohne gravierende Einbußen in Rente zu gehen. Fakt ist, dass die gesetzliche Rente erst ab dem 63. Lebensjahr greift und somit bei Rente mit 60 ganze 3 Jahre ohne Rente zu überbrücken sind.

Wer 1952 oder später geboren ist, der kann frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen und muss dennoch Abschläge in Kauf nehmen.

Jeden Monat, den man früher in Rente geht, lässt die monatliche Rente um 0,3 Prozent sinken. Das summiert sich recht schnell auf eine beachtliche Summe, die am Ende fehlt.

Wer also ein Jahr bevor er das reguläre Rentenalter erreicht, die Rente beantragt, muss damit leben, dass die monatliche Rente um 3,6 Prozent geringer ausfällt. Bei 4 Jahren früherer Renteneintritt summiert es sich schon auf 14,4 Prozent.  

Alternativen hierzu könnten Modelle wie die Altersteilzeit oder das Lebensarbeitszeitkonto sein.

Rentenlücke – wie sorge ich vor?

Bei allen Überlegungen, früher in Rente zu gehen, schwebt das Damoklesschwert der Versorgungslücke über einem. Denn es gilt, diese Rentenlücke rechtzeitig zu erkennen und ihre Höhe zu berücksichtigen. Eines ist sicher: Die Rentenlücke wird entstehen, egal, ob ein Arbeitnehmer früher in Rente geht oder nicht. Die gesetzliche Rente wird nicht mehr ausreichen, um den bisherigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten – auch dann nicht, wenn Arbeitnehmer mit 67 in Rente gehen. Es bleibt also nichts übrig, als dem entgegenzusteuern.

Um die Rentenlücke konkret zu berechnen, gibt es im Internet Rechentools und Rentenplaner.

Wie viel vom letzten Nettoeinkommen sollte das Ziel sein?

Experten und Finanzberater raten dazu, 60 bis 80 % vom letzten Nettoeinkommen auch für die Zeiten des Ruhestands anzustreben. Auf der einen Seite sinken bei älteren Menschen die Ausgaben, weil die Kinder aus dem Haus sind, weil kein Zweitwagen mehr benötigt wird und die Kosten für die Fahrt zur Arbeit entfallen. Oftmals ist die Wohnung oder das Haus abbezahlt und auch die Steuern sinken deutlich. Dennoch muss auf der anderen Seite auch einkalkuliert werden, dass man gerade im Rentenalter vielleicht ein neues Hobby anfangen will, endlich eine langersehnte Reise plant und oftmals fallen auch Medikamente oder ärztliche Behandlungen stärker bei den Ausgaben ins Gewicht. Wer unterhalb des Niveaus von 60 % bleibt, muss auf jeden Fall damit rechnen, dass die Lebensqualität leidet. 

Die letzten 3 Jahre bis zur Rente überbrücken: Beratung durch die Rentenversicherung

Die oben genannten Beispiele sind nur eine grobe Schätzung – wer nämlich freiwillig versichert ist, arbeitslos oder schwerbehindert, für den gelten andere Regeln bei der Beitragsbemessungsgrenze.

Hast du auch den Wunsch, mit 60 in Rente zu gehen und das Leben so richtig zu genießen? Wir verraten wir, wie es möglich ist.

Rente mit 60: Spar-Beispiele für die Frührente

Wer schon mit 60 in die Rente gehen will, tut also gut daran, rechtzeitig mit dem Sparen anzufangen. Immerhin müssen 3 volle Jahre ohne Einkommen komplett überbrückt werden. Gerade für diesen Fall ist es also sinnvoll, ausreichend früh mit dem Sparen zu beginnen. Dann nämlich kommt der Effekt der Zinseszinsen zu tragen.

Empfehlenswert ist es, nach 5 Jahren im Berufsleben mit Verdienst mit dem Sparen zu beginnen.

Wer die Rente mit 60 Jahren antreten will und somit 25 Jahre lang – bis zum Erreichen von 85 Jahren – jeden Monat 1000 Euro zusätzlich zur Verfügung haben will, der müsste 20 Jahre lang jeden Monat 750 Euro auf die Seite bringen bei einer Verzinsung von 4 %. Das scheint eher unrealistisch zu sein. Wer hingegen 30 Jahre Zeit hat, dem reichen schon 300 Euro monatlich aus, um später auf 1000 Euro im Monat zu kommen. Hier macht sich nämlich der Zinseszins-Effekt bemerkbar.

Spar-Optionen

Empfehlenswert ist außerdem eine betriebliche Altersvorsorge, bei der der Arbeitgeber mit einzahlt. Die Sparraten werden direkt vom Gehalt abgezogen, sie sind also steuerlich begünstigt und senken die Sozialabgaben. Nachteil: Der Sparer kann nicht vor Erreichen des vereinbarten Rentenalters an das Geld heran.

Bleibt als letzte Option noch die private Vorsorge durch Lebensversicherungen oder private Rentenversicherungen, die die Möglichkeit bietet, ein beträchtliches Vermögen auf die Seite zu bringen, um im Alter nicht allzu sehr sparen zu müssen. Auch hier gibt es viele Optionen – mit hoher Rendite und hohem Risiko oder aber eher mit viel Sicherheit, dafür einen etwas geringer ausfallenden Rendite. Die Entscheidung dafür bleibt beim Verbraucher. 

Private Altersvorsorge bei der LV 1871

Mit einer privaten Altersvorsorge der LV 1871 schaffst du eine finanzielle und unabhängige Absicherung für den Ruhestand. Du kannst im Laufe der Jahre eine lebenslange, sichere Altersvorsorge aufbauen und je nach Vertrag zwischen laufender Rente und einmaliger Auszahlung wählen. Zudem profitierst du von diversen Steuervorteilen.

Die private Rentenversicherung ist der Klassiker unter den Optionen der Altersvorsorge. Richtig geplant kann sie dir dazu verhelfen, im Alter ein sorgenfreies Leben zu genießen. Alles, was du als Sparer ab heute einbezahlst, sichert dir im Alter ein lebenslanges Einkommen.

Bei uns findest du eine private Rentenversicherung, die genau zu dir, deinen Finanzen und deinen Ansprüchen passt. Unsere Rentenberater helfen dir gerne weiter. Rente mit 60 muss kein unerfüllter Traum bleiben, wenn du es richtig anpackst.

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