Schon seit vielen Jahren wird vom BBK (Bund für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) allen Bürgern geraten, für den Fall der Fälle gewappnet zu sein und einen Notfallvorrat anzulegen. In der letzten Zeit wurden die Meldungen, dass Notvorrat wichtig ist, immer häufiger, auch in Zusammenhang mit einem eventuellen Blackout.

Was genau du beachten und wie du für einen Krisenfall vorsorgen solltest, aber auch warum das überhaupt so wichtig ist, das erfährst du hier.

Checkliste: Was gehört in den Notfallvorrat?

Lebensmittel

  • Getreide, Flocken, Kerne, Samen
  • Nudeln, Reis, Kartoffeln
  • Gemüse eingekocht, eventuell auch TK
  • Obst eingekocht oder in Form von getrockneten Früchten
  • Hülsenfrüchte getrocknet oder aber in Dosen oder Gläsern
  • Dosenbrot, Knäckebrot, Pumpernickel
  • Dosenwurst
  • Milchprodukte ultrahocherhitzt, zum Beispiel H-Milch
  • alternativ: Pflanzendrinks
  • Milchpulver
  • Zucker, Salz, Gewürze, Kräuter
  • Dosen mit Tomaten, Suppe, Hülsenfrüchten, Sauerkraut etc.
  • Marmelade
  • Fette und Öle
  • Brühe, Kakao, Mehl
  • Knabberartikel und evtl. Süßigkeiten

Genügend Vorräte zu Hause zu haben ist wichtig für den Notfall.

Weitere wichtige Sachen für die Notfall-Checkliste

  • Taschenlampen
  • wichtige Medikamente
  • Solarbetriebenes Radio
  • Solarmodul zum Aufladen von Smartphones
  • Ausreichend Pflegemittel wie Zahnpasta, Shampoo
  • Toilettenpapier
  • feuchte Kosmetiktücher
  • Batterien
  • Streichhölzer und Feuerzeuge
  • Akkus
  • Seife
  • deine wichtigsten Dokumente greifbar
  • Verbandskasten

Katastrophen und Krisenfall

Zu unserem Leben gehören zweifellos auch Katastrophen und Krisen. Ein heftiger Sturm, Starkregen, ein Hausbrand oder andere Dinge können passieren, auch wenn sie glücklicherweise eher selten vorkommen. Gerade in Zeiten, in denen möglicherweise ein Stromausfall oder gar ein Blackout droht, ist es wichtig, ein wenig vorzusorgen. Sollte es tatsächlich zu einem längeren Stromausfall, also zu einem Blackout kommen, dann kann es sogar essenziell sein, ein paar Lebensmittel und Wasser im Haus zu haben. Fällt nämlich der Strom für eine längere Zeit aus, gibt es auch kein Wasser, du kannst nicht an der Tankstelle tanken und im Supermarkt funktionieren keine Kassen mehr, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Es dürfte also über kurz oder lang im Chaos enden und die Sache mit dem Einkauf kann sich dann schwierig gestalten.

Dieses Szenario klingt erschreckend und unrealistisch, keiner weiß, ob es wirklich so weit kommt. Aber selbst wenn alles bleibt, wie es ist und unsere Stromversorgung stabil ist, kann es dennoch nicht schaden, wenn du ein paar wichtige Dinge im Haus hast.

Nimm dir also ausreichend Zeit und denke über deine Notfallvorsorge nach. Am besten, du machst dir eine Notfall-Checkliste mit Dingen, die dir persönlich wichtig erscheinen und dir vom BBK empfohlen werden.

Broschüren und Checklisten für den Notfall und Krisenzeiten

Im Internet findest du, unter anderem auf den Seiten des BBK, viele wichtige Tipps und Hinweise in Sachen Krisenvorsorge und Notvorrat, auch Broschüren und Notfall-Checklisten.

Bist du fit in Sachen Krisenvorbereitung?

Die meisten Deutschen, so haben es Umfragen ergeben, sind überhaupt nicht auf so eine Situation vorbereitet. Was dann allerdings droht, ist Folgendes: Eine solche Situation tritt ein und nur jeder dritte Mensch hat sich ausreichend darauf vorbereitet. Diejenigen Menschen, die einen Notfallvorrat zu Hause haben, werden dann wohl von den Nachbarn belagert werden, schließlich will keiner hungern, durstig sein oder frieren. Es sollte also selbstverständlich sein – in den heutigen Zeiten sowieso – dafür zu sorgen, dass das Wichtigste im Haus ist und dass du ein paar Tage – im Idealfall 10 – auch ohne Einkaufen gehen überbrücken kannst.

Welche Notfälle können für eine Krisensituation sorgen?

Da gibt es einige. Denken wir nur an Corona. Das eine oder andere Lebensmittel war damals schon knapp. Zwar kann man gut auch mal eine Weile ohne Mehl und Hefe leben, aber wer sagt denn, dass nicht irgendwann auch andere Lebensmittel knapp werden könnten?

Ein Sturm oder Hochwasser könnten dafür sorgen, dass der Strom ausfällt. Ohnehin ist das Stromnetz derzeit nicht mehr so stabil wie noch vor ein paar Jahren. Die Energiekrise tut ihr Übriges, viele Menschen haben sich Heizlüfter gekauft. In Anbetracht des Gas-Engpasses und mal angenommen, diese würden alle ans Netz genommen werden, kann auch das zu einer kurzfristigen Überlastung des Stromnetzes führen.

Falls es also von jetzt auf nachher dunkel wird und der Strom wegbleibt, ist guter Rat teuer. Die meisten Menschen sind sich nicht mal im Ansatz darüber im Klaren, was das für Konsequenzen hat.

BBK Notfall-Vorratsliste: besser ist der Kühlschrank nicht komplett leer, wenn ein Notfall eintritt.

Wie funktioniert eine Bevorratung im Idealfall?

Die meisten von uns haben wohl eher wenig Vorräte zu Hause. Nichts also im Vergleich zur Oma oder Uroma, die noch diverse Obst- oder Gemüsesorten eingekocht im Keller stehen hatte. All dies ist eher ungewöhnlich geworden, immerhin haben wir Supermärkte, die bis abends offen haben und in denen wir sofort alles bekommen, was wir benötigen.

Wenn du deine Vorräte anlegst, solltest du diese in jedem Fall sortieren nach dem Verfallsdatum und dann immer die Vorräte zuerst verbrauchen, die in den nächsten Wochen das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten. Wobei du hier natürlich immer im Kopf behalten solltest, dass das MHD auch nur eine Richtlinie ist und nicht etwa bedeutet, dass ein Lebensmittel sofort verdirbt.

Das, was du aus dem Vorrat entnommen hast, wird dann einfach beim nächsten Einkauf wieder nachgekauft und in den Vorrat zurückgestellt.

Manche Menschen haben auch einen Notfallvorrat, aus dem sie gar nie etwas aufbrauchen, sondern der immer vollständig bleibt bis zum Tag X. So oder so solltest du immer mal wieder einen Blick darauf werfen, ob die Ware noch gut ist.

Welche Lebensmittel halten sich am längsten?

Als besonders lange haltbar gelten Nudeln, Reis, getrocknete Hülsenfrüchte und alles, was du in Dosen kaufen kannst. Davon kannst du dir also ruhig ein paar Dinge kaufen und in den Vorratsschrank stellen, sie werden nämlich nicht schlecht.

Kochen ohne Strom?

Kochen kann schwierig werden, wenn ein Notfall eintritt und du kein Strom zu Hause hast.

Nudeln und Reis sind zwar jahrelang haltbar, sollte es aber wirklich zum Ernstfall kommen und es keinen Strom geben, kannst du damit nicht wirklich etwas anfangen. Du hast dann nämlich weder Strom noch Wasser, zumindest im allerschlimmsten Fall. Das Thema Kochen ohne Strom ist ein Kapitel für sich – Alternativen gibt es auch hier. Du kannst zum Beispiel auf einen Grill zurückgreifen. Wenn du ein paar Dosen Fertiggerichte in deinem Vorratsschrank hast, kann das auch nicht schaden.

Das Wichtigste: Wasser

Ohne Strom, kein Wasser – so einfach und so ernüchternd. Sollte es also wirklich zum Notfall kommen, was natürlich keiner von uns hofft und was derzeit auch nicht anzunehmen ist, dann solltest du immer ein paar Flaschen Wasser als Notvorrat zu Hause haben. Wasser gehört unbedingt auf die Notfall-Checkliste drauf. Rechne mit 2 Litern Wasser pro Person und Tag und bedenke, dass dein Notfallvorrat immer auf einen Zeitraum von 10 Tagen ausgelegt sein sollte.

Notfall Checkliste: weitere wichtige Dinge

Klar, Lebensmittel und Wasser sind schon mal richtig gut, wenn nichts mehr geht, aber da geht noch mehr in Sachen Krisenvorsorge. Denke mal darüber nach, was passiert, wenn du keinen Strom mehr hast. Du brauchst zum Beispiel Lichtquellen oder Medikamente und noch einige weitere Dinge.

Das Thema Krisenvorsorge und Notfall-Checkliste ist viel länger, als du denkst. Mit diesen Tipps bist du aber, wenn du dich noch nie damit befasst hast, schon mal ganz gut gerüstet.

Berufsunfähigkeit als Notfall im Berufsleben

Wer mit beiden Beinen voll im Berufsleben steht, denkt in der Regel nicht daran, was passieren könnte, wenn er von heute auf morgen nicht mehr arbeitsfähig wäre. Was passiert, wenn du einen Unfall erleidest oder eine Krankheit bekommst, die dir das Arbeiten über einen längeren Zeitraum unmöglich macht? Oftmals wird es ab dann ziemlich knapp und eng in Sachen Finanzen. Wer auf einen Großteil seines Gehalts verzichten muss, gerät schnell in einen Engpass.

Daher ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur für ältere Arbeitnehmer, sondern auch schon in jungen Jahren unabdingbar. Experten sehen eine BU sogar als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt an, da sie die Existenz sichert und finanzielle Nöte verhindern kann.

Lass dich am besten einmal umfassend zum Thema BU von uns, dem Spezialisten, beraten. Wir haben in Sachen BU die Nase vorn und bieten unseren Kunden maßgeschneiderte, individuelle Lösungen.

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