Hat man einmal Fuß in der Berufswelt gefasst, ist es schon gar nicht mehr so schwierig sich zurechtzufinden. Für Berufseinsteiger hingegen gibt es unzählige Hürden, die man nun zum ersten Mal bewältigen muss. Diese beginnen beim Schreiben der Bewerbungen und reichen bis hin zu den ersten Arbeitswochen, in welchen man sich nun beweisen muss. Irgendwann ist oder war jeder einmal Berufseinsteiger. Um diese Phase des Lebens zu erleichtern, haben wir hier 10 nützliche Tipps, die diesen Einstieg erleichtern. 

1. Überzeuge mit einer aussagekräftigen Bewerbung 

Nachdem man meist das gesamte Internet nach passenden Stellen durchforstet hat, geht es nun an das Verfassen der Bewerbungen. In der Regel besteht diese zumindest aus dem Anschreiben, einem Lebenslauf und Zeugnissen. Abhängig vom Unternehmen können noch weitere Unterlagen oder auch ein Motivationsschreiben gefordert sein. Es lohnt sich also, die Stellenausschreibung genau durchzulesen, um nicht schon hier den ersten Fehler zu begehen. 

In den meisten Fällen wird ein tabellarischer Lebenslauf verlangt, in welchem du sowohl deinen schulischen und auch eventuell beruflichen Werdegang beschreibst. Achte möglichst darauf Lücken zu vermeiden, aber auch unwichtige Aspekte wegzulassen. So ist es nicht besonders relevant welche Grundschule man vor 15 Jahren besucht hat. Auch Hobbys, welche für die jeweilige Stelle irrelevant sind, können meist weggelassen werden. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Leitfäden und Vorlagen, die hier zur Hilfe verwendet werden können.

Zum optimalen Berufseinstieg gehört eine aussagekräftige Bewerbung dazu.

2. Bewirb dich, auch wenn dein Profil nicht alle Anforderungen erfüllt

In jeder Stellenausschreibung findet man Formulierungen wie “mindestens ein bis zwei Jahre Berufserfahrung erwünscht.” Lasse dich von solchen Anforderungen nicht abschrecken. Es wird kaum Beschreibungen geben, die man als Berufseinsteiger zu 100 Prozent erfüllt. Oftmals lassen sich diese kleinen Lücken mit einer selbstbewussten Herangehensweise relativieren. 

Nicht selten hast du sogar schon ein wenig Berufserfahrung. Egal ob Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder universitäre Projekte. Einschlägige Erfahrung lässt sich überall sammeln. Falls also Berufserfahrung in irgendeiner Form vorhanden ist, kann diese auch gerne angegeben werden. Denn letztendlich geht es um die erworbenen Kompetenzen und weniger um die Zeit, die in einem bestimmten Beruf abgesessen wurde. 

3. Lass dich von Absagen nicht verunsichern 

Gerade am Anfang als Berufseinsteiger musst du viele Erfahrungen sammeln. Das gilt auch für den Bewerbungsablauf. Es gehört also dazu, dass man auch Absagen erhält. Davon solltest du dich aber nicht aus der Bahn werfen lassen. In der Regel gibt es viele Bewerber für eine Stelle, sodass es durchaus passieren kann, dass jemand anderes einmal besser geeignet war. 

Solltest du im Bewerbungsprozess schon weiter vorangekommen sein und vielleicht schon ein oder zwei Gespräche im Unternehmen geführt haben, kannst du dort auch anrufen und um Feedback bitten. Das zeigt nicht nur Initiative, sondern gibt dir zudem die Möglichkeit, für kommende Bewerbungen dazuzulernen. 

4. Finde einen Job, der dir auch Spaß macht 

Auch wenn ein enorm hohes Gehalt oder diverse Benefits verlockend klingen und bestimmt auch nicht außer Acht gelassen werden sollten, muss der Job dennoch auch Spaß machen. Bedenke, dass du die meiste Zeit deiner Woche dort verbringen wirst. Es sollte also eine Beschäftigung sein, für die du dich nicht jeden Morgen aus dem Bett quälen musst. Aber auch das Arbeitsumfeld sollte passen. Achte dafür am besten schon bei deinen Bewerbungsgesprächen darauf, ob du dir die Arbeit in dem jeweiligen Unternehmen tatsächlich vorstellen kannst. Erfrage aktiv die täglichen Aufgaben und nutze die Gelegenheit des Probearbeitens. 

5. Nutze die Möglichkeiten eines Praktikums als Berufseinsteiger

Ein Praktikum bietet unzählige Vorteile, die man auf jeden Fall nutzen sollte. Ein Praktikum geht in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit ist es möglich, sich ein umfassendes Bild eines Berufsfeldes, eines Unternehmens oder einer Branche zu machen. So kannst du als Berufseinsteiger am besten in Erfahrung bringen, was dir gefällt und was nicht oder ob du dir überhaupt vorstellen kannst, in diesem Bereich zu arbeiten. 

Des Weiteren bietet das Praktikum eine sehr gute Möglichkeit, um einschlägige Berufserfahrung zu sammeln. Die erlernten Fähigkeiten sowie ein positives Arbeitszeugnis können bei der nächsten Bewerbung der ausschlaggebende Grund für eine positive Rückmeldung sein. Manchmal ist das Praktikum aber auch der Türöffner für eine feste Stelle im Unternehmen. 

Am besten sammelt man als Berufseinsteiger Erfahrungen durch ein Praktikum.

6. Es ist nie zu früh, sich mit Finanzen auseinanderzusetzen 

Das erste volle Gehalt eines Berufseinsteigers verleitet schnell dazu, sich jetzt all die Dinge zu kaufen, für die man vorher zu wenig Geld hatte. Und man kann sich auch durchaus mal etwas gönnen. Es ist aber nicht ratsam den eigenen Lebensstandard sofort stark anzuheben, nur weil etwas mehr Geld zur Verfügung steht.

Es macht also durchaus Sinn, sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen. Wie viele Fixkosten habe ich? Mit welchen Ausgaben muss man zusätzlich rechen? Und vor allem: Wie viel Geld kann ich sparen? Denn schon in jungen Jahren sollte man an die Rentenversicherung denken. Umso früher man beginnt, desto leichter ist es genügend zu sparen. Diese Zeit ist ideal um herauszufinden, welche Form der Altersvorsorge zu dir passt und wie du dich langfristig absichern möchtest.

7. Probiere dich aus als Berufseinsteiger

Auch wenn es sich vielleicht im ersten Moment so anfühlen mag, selbst wenn du bemerkst, dass ein Unternehmen doch nicht zu dir passt, ist das kein Beinbruch. Der Arbeitsmarkt ist unglaublich vielfältig. Nutze alle Möglichkeiten, die sich dir bieten. Verschiedene Praktika, Messen oder auch Berufsinformationstage bieten ideale Möglichkeiten herauszufinden, was man beruflich machen möchte, aber auch was man überhaupt nicht möchte. 

Schaue dir am besten, bevor du dich festlegst, noch andere Berufsbilder an.

8. Schreibe auch Initiativbewerbungen 

Vielleicht hast du dein Ziel schon vor Augen und weißt genau wo du hin möchtest. Dennoch kommt es oft vor, dass bestimmte Stellen gerade nicht gesucht werden. Hier lohnt es sich dennoch eine Initiativbewerbung abzuschicken. Mit einer solchen Bewerbung hebt man sich von der Menge ab, denn es wird deutlich, dass ein besonderes Interesse am Unternehmen und an der Stelle vorhanden ist. So steigert sich die Möglichkeit, doch noch eine Chance auf den Traumjob zu bekommen. 

9. Bilde dich weiter

Selbst wenn du nun deinen ersten Job gefunden hast, bedeutet das nicht das Ende deiner Reise als Berufseinsteiger. Nutze Gelegenheiten, Fort- und Weiterbildungen zu besuchen um fürs (Berufs-) Leben zu lernen. Es gibt aber auch externe Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Ein Beispiel hierfür ist Linkedin Learning. Indem du dir immer mehr Wissen und Kompetenzen aneignest, hast du in deinem nächsten Job oder bei deiner nächsten Gehaltsverhandlung deutlich bessere Chancen. 

10. Denke an eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Berufseinsteiger

Gerade ins Berufsleben starten und schon an die Berufsunfähigkeit zu denken klingt im ersten Moment etwas abwegig. Jedoch ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich um eine BU zu kümmern, denn laut Statistiken wird jeder Vierte im Laufe seines Lebens einmal berufsunfähig. Wenn du schon in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, hat das zum einen den Vorteil, dass die Gesundheitsfragen in der Regel keine Probleme darstellen. Aber auch die Beiträge sind für junge Menschen deutlich günstiger. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich auch über das Thema Versicherungen einige Gedanken zu machen.

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