Berufsunfähigkeitsversicherung LV 1871

Blau machen, krank machen – man kann es nennen, wie man will, aber es läuft immer auf dasselbe hinaus: Ein bisschen schwindeln und schon kann man sich zu Hause eine kleine Auszeit gönnen, anstatt bei der Arbeit zu erscheinen. Dabei sollte man allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass so ein Verhalten im schlimmsten Fall den Job kosten kann. Je absurder die Ausreden, desto eher wird der Chef hellhörig.

Manchmal kann es natürlich auch vorkommen, dass einem tatsächlich etwas völlig Ungewöhnliches oder Verrücktes passiert, was dazu führt, dass man nicht pünktlich oder gar nicht bei der Arbeitsstelle auftauchen kann.

Unglaubliche Ausreden für die Arbeit

Neben den Standard-Ausreden, warum man ausgerechnet heute nicht bei der Arbeit erscheinen kann, gibt es natürlich auch noch kreative und ausgefallenere Varianten, die allerdings wenig glaubwürdig daherkommen.

Die Quelle für diese Ausreden stellt unter anderem das Portal Careerbuilder, welches jedes Jahr eine Liste herausgibt. Allerdings kommen diese Ausreden und Geschehnisse nicht aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Die Ausreden sind absurd und komisch, klingen unglaublich und manchmal auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

Krank feiern – wie sieht es mit den Konsequenzen aus?

Wer krank feiert, der muss damit rechnen, dass es Konsequenzen mit sich bringt, wenn es herauskommt. Eher weniger schlau wäre es, wenn du dich krankmeldest und dann auf den Social Media Kanälen Fotos von dir postest, wie du gerade irgendwo feierst. Immerhin wurden etwa ¼ aller Blaumacher von Personalern bei dieser Lüge auf genau diesem Wege ertappt.

Es ist eigentlich ganz einfach: Wer krank ist, bleibt zu Hause, um seine Kollegen nicht anzustecken. Ein Spaziergang oder etwas, was der Gesundheit förderlich ist, ist allerdings erlaubt.

Ausreden, warum man nicht in die Arbeit kommt: Frau sitzt am Schreibtisch mit Kaffee und Laptop und gähnt.

Was sind die wahren Gründe fürs Blaumachen?

Dafür gibt es viele:

  • keine Lust auf Arbeit
  • zu viel um die Ohren
  • Schlafmangel
  • anstehende persönliche Erledigungen

8 kuriose Ausreden, um nicht zur Arbeit zu müssen. Glaubhaftigkeit: Zweifelhaft

Die üblichen Gründe, wie Kopfschmerzen, zu viel getrunken, den Wecker nicht gehört, im Stau gestanden oder Verspätung der Bahn wollen wir hier mal außer Acht lassen.

  • Das Haustier eines Bekannten ist gestorben

Dass Haustiere für viele wie ein eigenes Kind sind, ist nichts Neues. Dass es einem alles andere als gut geht, wenn der geliebte Vierbeiner stirbt, liegt auf der Hand. Menschen trauern um ihre Haustiere teilweise genauso wie um einen geliebten Menschen, um einen Angehörigen, um einen Freund.

Doch wer behauptet, dass die Katze eines guten Bekannten gestorben sei, macht sich damit nicht unbedingt glaubwürdig.

  • Bad Hair Day

Was tun, wenn die Frisur partout nicht sitzt? Einfach trotzdem aus dem Haus gehen? Für manche wahrscheinlich ein echtes No-Go, welches auch dazu ausreicht, um nicht bei der Arbeit zu erscheinen. Eine Angestellte soll sich tatsächlich krankgemeldet haben, weil der Haaransatz zu sehen war. Die Konsequenzen: Es war, laut ihrer Aussage, ganz dringend und ganz schnell ein Friseurbesuch angesagt.

  • Falsches Essen gegessen

Es kann ja mal passieren, dass man etwas Falsches gegessen hat, doch ob es als Grund fürs Nichterscheinen bei der Arbeit ausreicht, das ist eine andere Frage. Ein Mitarbeiter behauptete als Grund für sein Fehlen bei der Arbeit, dass er die Dose Thunfisch mit Katzenfutter verwechselt habe und sich nun leider krank fühle.

Junge Frau sitzt vor einem Teller voller Essen, hat Bauchschmerzen.

  • Spinne im Haus

Nachfühlen können das sicherlich viele, die Angst vor großen Spinnen. Reicht eine Spinnenphobie auch als Ausrede, um nicht bei der Arbeit zu erscheinen? Bei manchen schon. Eine Mitarbeiterin soll behauptet haben, sie hätte in ihrem Haus ein überdurchschnittlich großes Exemplar entdeckt und müsste dies nun suchen und loswerden. Das ermöglicht ihr natürlich nicht, zur Arbeit zu kommen.

  • Zu viel getrunken? Von wegen!

Dass Mitarbeiter sich krankmelden, weil sie zu tief ins Glas geschaut haben, ist nicht wirklich ungewöhnlich. Dass sie sich aber krankmelden, weil sie zu viel gegessen haben, kommt nicht allzu häufig vor. Zu viel gegessen von der Geburtstagstorte, das kann tatsächlich schon mal zu Unwohlsein führen. Mit überfülltem Magen und leichter Übelkeit bei der Arbeit erscheinen, das ist dann für den Betroffenen undenkbar.

  • One-Night-Stand

Wenn der One-Night-Stand zur Ausrede herhalten muss, dass man nicht auf der Arbeit erscheinen kann, ist das schon ein wenig schräg. Ein Mitarbeiter behauptete seinem Chef gegenüber, er habe einen One-Night-Stand gehabt und erstmal beim Aufwachen nicht gewusst, wo er war. Dann auch noch zur Arbeit? Undenkbar.

  • Kontaktlinse unauffindbar

Wer Kontaktlinsen trägt, kann ein Lied davon singen, denn das kann durchaus passieren und ist ziemlich nervtötend: Eine Kontaktlinse fällt beim Aufstehen vom Finger und landet auf dem Teppich oder im Ausfluss. Und ohne Kontaktlinse? Ist man mehr oder weniger blind. Jetzt ist erstmal Suchen angesagt. Alternativ wäre aber auch denkbar, sich erst einmal mit der Brille auszuhelfen.

Mann fertig für die Arbeit angezogen sucht seinen Schlüssel unter dem Sofa. Ist das wohl eine gute Ausrede, um nicht oder zu spät zur Arbeit zu kommen?

  • Im Haus eingeschlossen, Schlüssel verlegt

Wer abends ein Haus abschließt und den Schlüssel nicht immer an die gleiche Stelle legt, dem kann diese Story durchaus passieren: Man will morgens aus dem Haus gehen, die Tür ist abgeschlossen und der Schlüssel leider unauffindbar. Was also tun? Aus dem Fenster springen? Besser nicht. Also lieber gleich beim Chef anrufen und beichten, dass zuerst der Schlüssel gefunden werden muss, um bei der Arbeit auftauchen.

Berufsunfähig?

Dass man als Arbeitnehmer immer mal wieder krank ist und nicht zur Arbeit gehen kann, ist bis zu einem gewissen Grad normal. Wer aber aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht arbeiten gehen kann, der wird irgendwann als arbeits- oder vielleicht sogar berufsunfähig eingestuft. Bis zu einem Zeitraum von 6 Wochen wird das übliche Gehalt ausbezahlt, danach besteht in der Regel Anspruch auf Krankengeld .

Berufsunfähig ist definitionsgemäß derjenige, der seinen aktuellen Beruf mindestens 6 Monate auf eine unbestimmte Zeit nur noch zu maximal 50 % ausüben kann.

Zwar springt dann in einigen Fällen eine staatliche Absicherung, nämlich die Erwerbsminderungsrente, ein. Diese reicht aber vielen Arbeitnehmern überhaupt nicht aus, um nur andeutungsweise deinen Lebensstandard aufrechterhalten zu können.

In diesem Fall ist vor allem eines hilfreich: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die von einer Erwerbsminderungsrente nicht gleichwertig ersetzt werden kann.

Wie das in deinem speziellen Fall aussehen kann, das können wir gerne mit dir in einem persönlichen Gespräch besprechen. Im Idealfall wird die Berufsunfähigkeitsversicherung so abgeschlossen, dass sie ganz oder zumindest annähernd deine bisherigen Einnahmen durch dein Gehalt zahlt, und zwar so lange, wie du voraussichtlich berufstätig bleibst, also etwa bis 65 oder bis 67.

Die BU Rente wird dann bis zu deinem Wiedereintritt in die Arbeit bezahlt und falls du gar nicht wieder in den Beruf zurückkehren kannst, wird die BU bis zu deiner Rente gezahlt.

Übrigens sind viel mehr Menschen von einer Berufsunfähigkeit betroffen, als allgemein angenommen wird. Handwerker zum Beispiel laufen Gefahr einer körperlichen Verletzung, bei vielen Menschen führen aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout dazu, dass sie an der Ausübung ihres Berufs gehindert werden. Wer einen Beruf mit einer hohen körperlichen Belastung ausübt, läuft Gefahr, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eine Beeinträchtigung des Bewegungsapparates zu erleiden.

Kümmere dich also besser rechtzeitig um eine BU, denn eine Berufsunfähigkeit kann junge wie ältere Menschen gleichermaßen treffen.

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