Die körperliche Gesundheit ist wohl den meisten von uns wichtig. Wir ernähren uns mehr oder weniger gesund, wir treiben Sport und das alles, damit wir möglichst gesund und fit bleiben. Doch wie steht es eigentlich um unsere mentale Gesundheit? Was können wir dafür tun, damit wir auch mental im Gleichgewicht bleiben?

Die mentale Gesundheit wird häufig vernachlässigt.Was genau ist die mentale Gesundheit?

Die mentale Gesundheit, dabei geht es um den Geist, um unsere Psyche. Was nützt es, wenn unser Körper kerngesund und zu Höchstleistungen bereit ist, wenn es unserer Seele nicht gut geht? Daher ist beides wichtig: es geht darum, Körper und Geist in Einklang zu bringen, die Seele zu verwöhnen, denn nur in einem gesundem Körper steckt auch ein gesunder Geist. Beides geht also Hand in Hand und wir können viel dafür tun, dass wir sowohl körperlich als auch mental gesund bleiben und es uns gut geht.

1. Sport treiben

Sport hält vor allem den Körper gesund, richtig. Aber wer Sport treibt, tut auch etwas für seine Seele. Bestimmt hast du schon mal gehört, dass zum Beispiel bei vielen Läufern ein Glückshormon ausgeschüttet wird – genau das ist der Punkt. Wer Sport treibt, sorgt für eine Ausschüttung von Glückshormonen. Sport ist also in jeglicher Hinsicht gut für uns – für den Körper, die Fitness, aber auch für unsere mentale Gesundheit.

Allerdings kommt es hier sehr darauf an, welchen Sport du treibst. Suche dir eine Sportart aus, die dir guttut, die dich fordert, aber nicht überfordert. Bist du häufig gestresst, so kannst du es mal mit Yoga oder mit Pilates probieren. Auch das Laufen an der frischen Luft stärkt Körper und Geist.

2. Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung trägt maßgeblich zur mentalen Gesundheit bei.Für die psychische Gesundheit ist eine gesunde Ernährung ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Es gibt nämlich Lebensmittel, die uns regelrecht pushen. Und das muss nicht unbedingt eine Tafel Schokolade oder eine Tüte Chips sein! Es geht auch gesünder. Allerdings geht es hier nicht primär darum, ausschließlich super gesunde Lebensmittel zu essen und sich dabei jeglichen Spaß am Essen zu verbieten. Versuche, dich möglichst ausgewogen, abwechslungsreich und gesund zu ernähren, wenig Fertigprodukte zu konsumieren und stattdessen viel Obst, Gemüse und frisch Gekochtes. Und natürlich darfst du dir, wenn es dir danach ist, auch mal eine Schokolade gönnen.

Übrigens sollen dunkle Schokolade, Ingwer, Chili, Kichererbsen, Bananen und getrocknete Früchte besonders glücklich machen. Das liegt an den Inhaltsstoffen wie Tryptophan und Vitamin B.

3. Gesunde Lebensweise

Zu einer gesunden Lebensweise gehören nicht nur Sport und eine gute Ernährung, sondern noch ein wenig mehr: ausreichend Schlaf zum Beispiel und genügend Freiraum, in dem du tun und lassen kannst was du willst. Achte also auf dich und deinen Körper und gönne dir immer mal wieder persönliche Auszeiten.

4. Stress minimieren

Gerade Stress ist oft dafür verantwortlich, dass es uns – mental sowie körperlich – nicht gut geht. Wenn du merkst, dass du oft gestresst bist, versuche einen Gang zurückzuschalten. Gehe eine Runde spazieren oder Laufen, höre deine Lieblingsmusik, gönne dir eine Massage oder eine Meditation in aller Ruhe. Das ist in einem stressigen Arbeitsalltag manchmal schwierig, man kann aber versuchen, Rituale einzubauen, in der Mittagspause, am Feierabend oder am Wochenende.

5. Entspannungstechniken

Entspannungstechniken bauen nachhaltig Stress ab.Entspannungstechniken gibt es noch mehr als Yoga und Meditation, wobei diese beiden schon mal eine richtig gute Möglichkeit sind, um dem alltäglichen Chaos zu entfliehen. Alternativ kannst du es auch mit progressiver Muskelentspannung, autogenem Training oder Achtsamkeitsübungen probieren. Das geht wunderbar von Zuhause aus und kostet obendrein noch nicht mal Geld.

6. Soziale Kontakte pflegen

Wenn du ein Mensch bist, der viel und problemlos alleine sein kann, umso besser. Dennoch sind Kontakte für uns wichtig, schließlich ist er Mensch ein soziales Wesen. Pflege also deine Kontakte, deine Freundschaften – das muss nicht zwingend persönlich sein, alternativ geht das auch mal per Telefon oder indem man sich wie früher Briefe schreibt.

7. Lachen ist gesund!

Es hört sich banal an, stimmt aber: Lachen ist gesund. Schaue dir einen lustigen Film an, albere mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin herum und seid ruhig ein wenig kindisch. Lachen macht locker und tut gut.

8. Nimm dir eine Auszeit von Handy & Co.

Die ständige Erreichbarkeit hat einen großen Haken: soziale Medien verursachen Stress, positiven aber auch negativen. Um dem zu entgehen, solltest du dir unbedingt mal eine Auszeit von Smartphone und Co. nehmen. Gehe in die Natur oder in den Wald und lasse bewusst das Handy zuhause. Triff dich mit Freunden, die Handys bleiben dabei aber in der Tasche. Im echten Leben spielt die Musik! Am digitalen Leben kannst du später wieder teilnehmen.

9. Schreibe ein Dankbarkeitsbuch

Wie das gehen soll? Ganz einfach: ganz ähnlich wie ein Tagebuch. Notiere darin am besten jeden Tag Kleinigkeiten, für die du dankbar bist. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber da gibt es viel mehr, als man denkt. Es reichen auch schon kurze Sätze oder Stichworte. Der Busfahrer war heute besonders freundlich? Du hast einem Arbeitskollegen geholfen oder er dir? Na also: Gleich aufschreiben und wirken lassen.

10. Gönne dir eine Tasse Tee, eine goldene Milch oder einen Chai Latte

Auch eine Tasse Tee ist wohltuend für die mentale Gesundheit.Das tut der Seele gut: warme Getränke (okay, im Sommer darf es auch ein Eiskaffee oder eine Eisschokolade sein) schmeicheln der Seele und tun richtig gut. Außerdem sind sie, je nach Rezept, sogar richtig gesund!

Absicherung mit der LV 1871

Eine wichtige Voraussetzung für die mentale Gesundheit ist Sicherheit. Das mag sich banal anhören, ist aber logisch: nur wenn unsere Existenz gesichert ist, geht es unserer Seele gut. Wer hingegen existenzielle Ängste hat, der fällt in ein Loch und bekommt möglicherweise sogar Depressionen.

Vorbeugen kann man zumindest bis zu einem gewissen Grad, nämlich mit einer entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer dann in eine Notlage kommt – sei es aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Krankheit – ist finanziell abgesichert und hat nicht noch zusätzlichen Stress.

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