In Sachen Energiewende ist es das Ziel, bis zum Jahr 2040 möglichst klimaneutral zu werden. Hausbauer und Immobilienbesitzer können einiges dazu beitragen – zum Beispiel durch Solarstromerzeugung auf dem Dach oder andere umweltfreundliche Technologien.

Wie du dein Haus für die kommende Energiewende fit machen kannst, das erfährst du hier.

Klimaerwärmung entgegenwirken

Wer eine Immobilie sein Eigen nennt, kann viel dazu beitragen, der Temperaturerhöhung infolge von Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Unsere derzeitige Regierung, allen voran die Grünen, haben sich auf die Fahne geschrieben, so viel Sonne wie möglich in Strom zu verwandeln – zum Beispiel, indem Hausbesitzer Solaranlagen und Photovoltaikanlagen auf ihre Dächer bauen. Seit Mai 2022 ist das für Bauherren, die einen Neubau anstreben, in Baden-Württemberg sogar Pflicht, weitere Bundesländer werden folgen. Über kurz oder lang werden alle Neubauten verpflichtend mit Solaranlagen ausgerüstet sein.

Neben der Windenergie ist die Photovoltaik ein wesentlicher Bestandteil erneuerbarer Energien. Das schafft Versorgungssicherheit und kann dabei helfen, die Klimaziele schneller und besser zu erreichen. Strom, der durch die Sonne erzeugt wird, ist daher eine wichtige Stütze der Energiewende.

Mangelware Gas, teurer Strom – Alternativen sind gefragt

Seitdem sich die Lage mit der Gasversorgung drastisch zugespitzt hat, ist es für viele Immobilienbesitzer erst recht essenziell, umzurüsten. Alternativen zu Gas sind mehr gefragt denn je und da auch die Strompreise durch die Decke gehen, ist es umso wichtiger, sich günstiger selbst zu versorgen, zum Beispiel mit Solar- oder Photovoltaikanlagen.

Sicherlich ist das Umrüsten für viele nicht von heute auf morgen machbar, aber anvisieren solltest du es in jedem Fall, da nicht davon auszugehen ist, dass sich die Lage kurzfristig entspannt, eher im Gegenteil.

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Werde mit einer Solaranlage auf dem Dach selbst zum Stromproduzenten

Eine Solaranlage bietet dir nicht nur die Möglichkeit, dich selbst mit Strom zu versorgen, du kannst diesen auch in einer Batterie speichern und dann verbrauchen, wenn du den Strom brauchst, also zeitlich versetzt. Produziert die Solaranlage mehr Strom, als du benötigst, kannst du diesen auch verkaufen und ins Netz einspeisen. Hierfür gibt es viele interessante Optionen.

Lohnt sich eine Solaranlage überhaupt?

Auf jeden Fall. Denn es gibt immer wieder Förderprogramme und Vergütungsformen, die für den Verbraucher interessant und lukrativ sind. Meistens ist eine Förderung aber an Bedingungen geknüpft, wie zum Beispiel die Betriebsdauer, die Leistung oder die Stromeinspeisung ins öffentliche Netz.

Wenn du dich also für eine Photovoltaik- oder Solaranlage interessierst, solltest du zuerst einmal prüfen oder prüfen lassen, welche Förderprogramme für dich persönlich in Betracht kommen. Der Antrag ist in der Regel zuerst zu stellen, erst dann wird die Anlage angeschafft. Um den Kredit musst du dich ebenfalls vorher kümmern, und zwar bei der KfW.

Zuerst musst du ordentlich investieren. Eine Solaranlage kostet mehrere tausend Euro, was viele Immobilienbesitzer verständlicherweise abschreckt – schon nach wenigen Jahren aber rechnet sie sich, und zwar so richtig. Im Sommer kannst du natürlich mehr Strom ins Netz einspeisen als im Winter, du kannst aber auch komplett den erzeugten Strom einspeisen und den Gewinn dafür einfahren.

Mithilfe der staatlichen Förderprogramme kannst du diese große Investition einfacher schultern und vielleicht planst du die Photovoltaikanlage gleich zusammen mit einem Heizungsumbau oder einer energetischen Sanierung des Hauses, bei denen ebenfalls gute staatliche Fördermittel zur Verfügung stehen.

Unter dem Strich lohnt es sich also immer, eine Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage einzubauen. Klar, dass man bei solchen Projekten langfristig denken muss und nicht nur an die nächsten Monate.

Da davon auszugehen ist, dass Strom in den nächsten Monaten und Jahren nochmal deutlich teurer werden dürfte, gilt dies umso mehr.

Zur Energiewende gehört auch der Verzicht auf das Auto.

Verkehrswende nachhaltig  – sei dabei!

Dieser Punkt hat nur indirekt etwas mit deinem Haus zu tun: Du solltest, wo immer es geht, auf den Gebrauch deines Autos verzichten. Gewöhne dir am besten an, so oft wie möglich stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Das spart Sprit oder Strom (falls du ein E-Auto hast) und ist definitiv die umweltfreundlichste Variante. Auch Carsharing ist in der Stadt oder in städtischen Einzugsgebieten eine tolle Möglichkeit, nachhaltig mobil zu sein.

Energie sparen – nur wie?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel solltest du auf eine energetische Sanierung des Gebäudes achten und nur noch Geräte kaufen, die wenig Energie verbrauchen, im Idealfall also Klasse A + oder A++. Wer darauf achtet und sein Verhalten auf wenig Energieverbrauch ausrichtet, kann im Jahr bis zu 1000 Euro sparen. Es gilt, die echten Stromfresser im Haus ausfindig zu machen und zu eliminieren.

Wohin fließt deine Kohle?

Jeder versucht, aus seinem Geld so viel wie möglich herauszuholen. Den meisten Menschen ist bei einer Geldanlage neben der Sicherheit auch die Rendite wichtig – ohne die erscheinen Finanzgeschäfte irgendwie sinnlos. Wer sein Geld anlegt, will unter dem Strich auch etwas dafür bekommen.

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Mit ihrem Geld können sie zugleich auch sinnvolle Dinge unterstützen, wie zum Beispiel umweltfreundliche oder soziale Projekte und dergleichen. Das alles kann als nachhaltige Geldanlage getätigt werden. Nachhaltig ist eine Geldanlage dann, wenn du mit deiner Investition in Fonds, Aktien oder Wertpapiere Unternehmen und Projekte unterstützt, die wiederum etwas Gutes für die Umwelt tun, nachhaltige oder klimafreundliche Projekte voranbringen oder Ähnliches. Auch dabei kannst du eine gute Rendite bekommen, denn das eine schließt das andere nicht aus.

Nachhaltige Geldanlagen gewinnen immer mehr an Bedeutung, da Verbraucher mehr und mehr wissen wollen, wo ihr Geld landet. Das heißt also im Klartext: Die Rendite bleibt weiterhin wichtig, daneben ist aber auch zunehmend von Bedeutung, auf welche Art und Weise diese erzielt wurde und wird. Wenn das nämlich auf klimaschonende Art und Weise geht, ist es doch umso besser, oder?

Sprich uns am besten an, wenn du dich für nachhaltige Geldanlagen interessiert. Die LV 1871 hat ein großes Portfolio an nachhaltigen Geldanlagen, die sogar zertifiziert sind, sodass du nicht die Katze im Sack kaufst. Du kannst dir also sicher sein, dass dein Geld nur dort landet, wo es für dich ethisch und moralisch vertretbar ist. So schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du kannst dein Geld für deine eigene Altersvorsorge anlegen und zugleich noch etwas für das Klima tun.

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